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Markus Schrenk: What is Proprioceptive Art?

Viele Kunstwerke sind visueller oder auditiver Natur. Nur einige Kunstwerke (z.B. aus dem Bereich Happening, Fluxus oder Performance) können auch die Körperlichkeit des Publikums entscheidend mit einbeziehen und damit die Selbstwahrnehmung der Rezipient*in über ihren eigenen Körper, d.h. ihre Propriozeptionen, bewusst provozieren.

Das Forschungsprojekt von w/k-Redakteur Markus Schrenk wirft eine radikale Frage auf: Kann es Kunstwerke geben, die primär oder vorwiegend propriozeptiver Natur sind, d.h. die die Wahrnehmung der eigenen Körperbewegung und -position im Raum, des Gleichgewichts, der Muskelspannung, der Dehnung, des Schmerzes, der Temperatur, des Energie- und Stressniveaus etc. in den Mittelpunkt stellen? Ist propriozeptive Kunst möglich?

Für mehr Informationen über das Projekt siehe die Projektwebsite oder den Kurzvortrag (unten):

www.proprioception.phil.hhu.de

Bild über dem Text: William Forsythes White Bouncy Castle (2011). Foto: Dominik Mentzos.